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Arbeitssicherheit im Büro - so vermeiden Sie Erkrankungen und Verletzungen

Wer körperlich schwer arbeitet, vielleicht sogar noch in einem Beruf, der eine hohe Unfallgefahr mit sich bringt, wird sich kaum vorstellen können, dass Menschen, die in einem Büro arbeiten, ebenso gefährdet sind, sich zu verletzen oder zu erkranken. Leider ist das aber der Fall und die Möglichkeiten, sich eine Verletzung zuzuziehen oder durch irgendeinen Faktor zu erkranken, ist im Büro genauso gegeben wie in den meisten anderen Berufen auch: Die Gefahren lauern nur an anderer Stelle und vor allem werden sie unterschätzt oder übersehen.

Die häufigsten Erkrankungen durch Büro-Arbeitsplätze sind folgende:

• Muskelerkrankungen und Schädigungen am Skelettsystem

• Bursitis

• Schädigungen an Armen, Beinen und Fingern durch Überlastung

• Durchblutungsstörungen

• Augenschäden durch Bildschirmarbeit

• Karpaltunnelsyndrom

• Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten

• Herz-Kreislauferkrankungen

• Depressionen und weitere psychische Probleme


Muskelerkrankungen und Schädigungen am Skelettsystem

Skeletterkrankungen und intensive Schädigungen der Muskulatur zählen zu den häufigsten Erkrankungen, die durch Büroarbeit entstehen können. Menschen, die im Büro arbeiten, sitzen fast den gesamten Arbeitstag über an ihrem Arbeitsplatz. Sie bewegen sich zu selten und wenn überhaupt, dann meist nur in einem geringen Radius. Nun könnte man ihnen unterstellen, dass sie daran selbst schuld sind – ist nicht jeder selbst verantwortlich für das Ausmaß der Bewegung? Das könnte man so betrachten, natürlich.

Doch Büromitarbeiter haben in der Regel auch viel zu tun, müssen sich an Termine halten, größere oder kleinere Projekte erledigen. Das Vorurteil, dass Büroangestellte einen leichten Job haben, hält sich noch immer hartnäckig in der Bevölkerung. Tatsache ist jedoch, dass die meisten Menschen, die im Büro tätig sind, ein großes Arbeitspensum zu erledigen haben. Das bedeutet Stress. Die Termine sind eng gesetzt, die Vorgaben müssen eingehalten werden. Wer sehr beschäftigt ist, kommt kaum auf die Idee, zwischendurch einmal aufzustehen und sich zu bewegen. Noch dazu fehlt in den meisten Büros die Möglichkeit zur Bewegung. Niemand möchte vor den Augen seiner Kollegen Gymnastikübungen machen. Um sich ausreichend zu bewegen, müsste in regelmäßigen Abständen ein kleiner Spaziergang stattfinden, doch dazu muss man sich eine offizielle Pause nehmen. Allerdings sollte man die Pause eigentlich nutzen, um in Ruhe etwas zu essen, denn eine gesunde, regelmäßige Ernährung ist auch nicht unwichtig zur Gesunderhaltung. Kurz gesagt, es fehlt Büroangestellten einfach an den Möglichkeiten, sich ausreichend Bewegung zu verschaffen.

Das Skelettsystem des menschlichen Körpers wird durch Gelenke und Knorpel zusammengehalten und durch die Muskeln gestützt. Muskulatur verlangt jedoch nach regelmäßiger Beanspruchung, sonst baut sie sich ab. Sport in der Freizeit kann diesem Abbau entgegenwirken. Allerdings muss gerade jemand, der im Büro arbeitet, gezieltes Muskeltraining absolvieren, um einen weiteren Abbau zu verhindern oder zu verlangsamen.
Schon nach wenigen Wochen Bürotätigkeit kann es zu ersten Symptomen kommen, die sich natürlich mit fortschreitender Zeit massiv verschlimmern: Verspannungen, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, sogar Bandscheibenschäden sind meist die Folge einer zu schwachen Muskulatur und einer zu hohen Belastung durch Bewegungsarmut. Die Muskeln können sich entzünden und starke Schmerzen bewirken. Nicht nur der Bewegungsmangel bewirkt einen Muskelabbau und eine Belastung des Skelettsystems, sondern auch die einseitige Belastung durch die erzwungene Sitzhaltung. Selbst wenn man es versucht, sehr viel Abwechslung in der Sitzhaltung ist kaum möglich: Die größte Belastung trägt hierbei der Rücken, aber geschädigt werden auch die Bandscheiben und die Halswirbelsäule.



Vorbeugende Maßnahmen gegen Muskel- und Skelettschäden

Billige Bürostühle sollten im Büro ein absolutes Tabu sein. Ergonomische Bürostühle sind natürlich wesentlich teurer als herkömmliche Bürostühle, allerdings sind sie ihr Geld wert. Sie können auf die richtige Größe und die individuell bequemste Sitzhaltung eingestellt werden und reduzieren dadurch das Risiko von Skelett- und Muskelschädigungen. Die Armlehnen sollten so eingestellt sein, dass die Arme nicht nach oben gezogen werden müssen, aber auch nicht „durchhängen“. Sicherheit gegen das Umkippen bietet ein Stuhl mit fünf Rädern. Um die Beine zu entlasten, sollte ein Fußschemel bereitstehen.
Es ist einfacher gesagt als getan, aber zu langes Sitzen erhöht die Risiken. Sie sollten bei jeder Gelegenheit aufstehen und ein bisschen umhergehen. In der heutigen Zeit verfügt fast jeder Büroangestellte über ein kabelloses Telefon. Während der Telefonierens ein bisschen zu laufen, trainiert den Bewegungsapparat und schafft Abwechslung. Auch kurze Besprechungen können im Stehen abgehalten werden. Normalerweise gilt die Faustregel, dass man sich zu jeder vollen Stunde vom Schreibtisch erheben und ein wenig gehen oder stehen sollte – am besten beides im Wechsel.

Es ist natürlich unangenehm, vor den Augen der Kollegen gymnastische Übungen durchzuführen: Doch versuchen Sie es, so häufig es möglich ist. Wichtig sind Übungen, die den Rücken strecken, damit die Wirbel entlastet werden. Auch die Schultergelenke sollten bewegt werden und ebenso wichtig sind Übungen für die Nackenmuskulatur.
Der Bildschirm sollte direkt vor Ihnen stehen, und zwar so, dass Sie den Kopf weder nach unten neigen, noch nach oben sehen müssen: Daher sollte es sich um einen höhenverstellbaren Bildschirm handeln. Ergonomisch geformte Tastaturen sind zum Schreiben zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, doch sie beugen Überlastungen der Gelenke vor.


Bursitis – Schleimbeutelentzündungen

Bursitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen, die durch Büroarbeit entstehen. Es handelt sich hier um Schleimbeutelentzündungen, die an besonders beanspruchten Stellen entstehen. Bei Büroangestellten gibt es typische Stellen: Die Ellbogen sind sehr häufig betroffen, aber auch die Kniegelenke. Das ist eine logische Folge von einseitiger Belastung. Wer im Sitzen arbeitet, stützt die Ellbogen häufig auf den Armlehnen auf. Das Aufstützen ist auch notwendig, da sonst das Schultergelenk zu sehr belastet wird. Allerdings ist der Ellbogen dadurch einer Dauerreizung unterlegen. Die Stelle, die am stärksten aufliegt, wird zunächst rot, versursacht dann Schmerzen, die bis in das Handgelenk und die Schulter ziehen können. Meist ist die betroffene Stelle auch geschwollen, häufig bildet sich sogar eine offene Wunde.

Am Ellbogen kann eine Bursitis auch entstehen, wenn der Bildschirm zu weit entfern steht. Um überhaupt noch lesen zu können, stützen sich viele Büromitarbeiter dadurch unbewusst mit dem Ellbogen auf der Schreibtischplatte auf. Die Knie sind betroffen, weil die Beine im Sitzen meist nach hinten angewinkelt werden.

Eine weitere Stelle, die oft von einer Bursitis betroffen ist: Die Handgelenkknochen. Über diese Art der Verletzungen klagen vor allem Menschen, deren Finger häufig auf der Tastatur aufliegen, also sprich: Alle Menschen, die den ganzen Tag über Texte tippen müssen, sind gefährdet, sich eine Bursitis an den Handgelenken zuzuziehen.
Eine Bursitis muss unbedingt behandelt werden. Während der Behandlungsphase und bis zur vollständigen Abheilung ist es allerdings wichtig, dass das betroffene Gelenk möglichst nicht mehr belastet wird, das heißt: Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz ist erst nach vollständiger Heilungsphase möglich.

Um einer Bursitis vorzubeugen, ist es wichtig, die gefährdeten Gelenke zu entlasten, so gut es geht. Unter dem Schreibtisch sollte ein Hocker stehen, der es ermöglicht, die Füße auch einmal hochzulegen. Regelmäßiges Aufstehen und Umhergehen minimiert auch das Risiko, eine Bursitis an den Kniegelenken zu bekommen. Um Ellbogen und Handgelenke zu schützen, sind Gel-Auflagen eine gute Maßnahme der Vorbeugung. Gelauflagen, die vor die Tastatur gelegt werden, verhindern ein Aufliegen der Knöchel auf dem harten Schreibtischuntergrund, während auf der Tastatur gearbeitet wird. Gelauflagen sind auch für die Ellbogen im Handel erhältlich. Gute ergonomische Stühle haben entsprechend gearbeitete Armlehnen. Wer wenig schreibt, dafür aber viel mit der Maus arbeiten muss, neigt dazu, eine „Maushand“ zu bekommen. Es handelt sich hier um das gleiche Problem: Die Stelle an der Hand oder am Handgelenk, die ständig aufliegt beim Arbeiten, ist besonders gefährdet. Man kann dem vorbeugen, indem man spezielle, ergonomische „Mäuse“ zum Arbeiten nutzt und darüber hinaus mit Mousepads, die eine Gelauflage beinhalten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bursitis


Überlastung an Armen, Beinen und Fingern

Arme, Beine und Finger können durch Überlastung stark geschädigt werden. Wer beispielsweise sehr lange an der Tastatur tippen muss, dessen Fingergelenke können sich entzünden. Das merkt man an Schmerzen in den Fingern, die sich jedoch verringern, wenn die Belastung aufhört – also die Arbeit selbst. Einmal entzündet, genügt es aber nicht, eine Pause zu machen oder erst am nächsten Tag weiter zu arbeiten: Die Entzündung muss erst abheilen. Eine Entzündung macht sich häufig schon vorher bemerkbar: Die Finger werden steif, das Tippen geht nicht mehr so einfach von der Hand. Die Finger werden nach und nach immer bewegungsunfähiger.

Überlastungen an den Beinen entstehen meist durch zu langes Sitzen. Das Blut fließt permanent nach unten in die Knöchel und die Füße. Die Füße werden davon steif und schwellen häufig auch an. Das Gehen bereitet Schmerzen. Insbesondere dann, wenn es schmerzhaft ist und Schwierigkeiten macht, Treppen hinunter zu gehen, ist dies ein erstes Warnzeichen. Ein Schemel unter dem Schreibtisch, auf dem man die Füße während des Sitzens in regelmäßigen Abständen etwas höher lagern kann, entlastet die Beine.

Auch in den Schultergelenken und Ellbogen kann sich Überlastung bemerkbar machen: Es entstehen Verspannungen, die Gelenke können sich entzünden



Durchblutungsstörungen

Von Durchblutungsstörungen sind bei Büroarbeit vorwiegend die Beine betroffen. Wie im vorangegangenen Abschnitt schon angemerkt: Wer den ganzen Tag sitzt, harrt in einer sehr untypischen Position aus. Die Beine hängen den ganzen Tag nach unten, auch wenn die Füße, wie es empfohlen ist, gerade auf dem Boden stehen. Das Blut fließt über Stunden hinweg immer mehr in Richtung Füße.

Besonders gefährlich ist das für Menschen, die ohnehin an Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Doch auch gesunde Menschen können irgendwann an Durchblutungsstörungen erkranken, wenn sie den ganzen Tag sitzen. Die Knöchel schmerzen und schwellen an, die Fußsohlen fühlen sich steif und geschwollen an. Wer unter Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füßen leidet, empfindet häufig Schmerzen beim Gehen. Bergab laufen oder Treppen absteigen wird unter Umständen schwierig, weil der Fuß nicht mehr so beweglich ist.

Durch regelmäßiges Aufstehen und Laufen kann man das Risiko mindern. Es empfiehlt sich bei Durchblutungsstörungen allerdings, die Füße im Stundenrhythmus für zehn Minuten nach oben zu lagern, und zwar so, dass die Füße höher liegen als der Kopf.



Augenschäden durch Bildschirmarbeit

Die Gefahr der stundenlangen Bildschirmarbeit für die Augen wird sehr häufig unterschätzt. In vielen Firmen geht man zudem leichtfertig mit der Gesundheit der Mitarbeiter um, indem man sie an Bildschirmen arbeiten lässt, die zwar noch gut funktionieren, aber längst entsorgt gehören. Flimmernde Bildschirme sind in deutschen Büros keine Seltenheit – und stellen eine große Gefahr dar. Das gleiche gilt für eine schlechte Bildschirmauflösung – die Augen werden so stark belastet, dass automatisch Schädigungen entstehen.

CVS (Computer Vision Syndrom) steht als Oberbegriff für Augenerkrankungen, die durch Bildschirmarbeit entstehen können: Die Augen werden trocken, sie ermüden, das Bild beginnt zu flimmern. Durch CVS können Kopfschmerzen entstehen, Kreislaufprobleme und Schmerzen in Schultern und Nacken. Symptome, die durch zu lange Bildschirmarbeit oder durch die Arbeit an schlechten Bildschirmen entstehen, können zu einer großen gesundheitlichen Belastung werden, und die Ursache wird häufig überhaupt nicht erkannt: Durch übermüdete Augen und Sehstörungen ermüdet der Mensch insgesamt, fühlt sich schwach, krank und viele Betroffene klagen auch über Kreislaufbeschwerden, die eigentlich keine sind: Aber wenn die Umwelt nur noch verschwommen wahrgenommen wird und der Betroffene sich fühlt, als sei er leicht betrunken, kann auch das an zu langer Arbeit an einem schlechten Bildschirm liegen. Durch CVS entstehen übrigens auch Konzentrationsprobleme: Wenn die Augen das Gesehene nicht mehr richtig wahrnehmen, gleich ob es sich um Papiere oder Inhalte auf dem Bildschirm handelt, können die Informationen im Gehirn nicht mehr richtig umgesetzt werden.

CVS-Symptome können allerdings auch auftreten, wenn die Augen durch zu langes Arbeiten und zu wenige Pausen am Bildschirm überlastet sind. Vorbeugen kann man mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen:
Der Bildschirm sollte über eine sehr gute Auflösung verfügen und darf nicht flimmern. Der Farbkontrast und die Bildschirmhelligkeit müssen so eingestellt sein, dass die Augen nicht überlastet werden. Sie sollten darauf achten, dass die Schriftgröße so eingestellt ist, dass Sie sich beim Lesen nicht anstrengen müssen.

Legen Sie zu jeder vollen Stunde eine Pause von etwa zehn Minuten ein und schließen Sie die Augen. Noch besser ist es, wenn Sie die Möglichkeit haben, ein bisschen ins Grüne zu sehen: Wenn Sie aus dem Fenster schauen und von dort aus Bäume oder eine natürliche Landschaft sehen können, nutzen Sie diesen Ausblick für eine kurze Pause. Die Augen können sich innerhalb von wenigen Minuten wieder erholen.

Lassen Sie von einem Optiker prüfen, ob Sie zum Arbeiten am Bildschirm eine PC-Brille benötigen. Wenn Sie ohnehin Augenprobleme haben und Brillenträger sind, sollten Sie prüfen lassen, ob Ihre Brille für die Arbeit am Bildschirm geeignet ist. Menschen, die ohnehin schon unter einer Sehschwäche oder einem Sehfehler leiden, sind stärker gefährdet, an CVS Symptomen zu erkranken als Menschen mit gesunden Augen.

Wenn Sie Pausen machen, nutzen Sie diese bitte auf keinen Fall, um mal schnell in Ihrem Smartphone nach Nachrichten zu sehen oder sich dort ein wenig Ablenkung zu verschaffen – Sie starren hier nämlich schon wieder auf einen Bildschirm. Wer den ganzen Tag am Bildschirm arbeitet, sollte seine Augen in der Freizeit möglichst schonen.
Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz ist wichtig, um die Augen zu schonen: Arbeiten Sie niemals im Dunkeln an einem Bildschirm. Die Umgebungshelligkeit sollte ungefähr dem Tageslicht entsprechen – allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung. Falls Sie in einem Büro mit direkter Sonneneinstrahlung arbeiten, schirmen Sie sich ein wenig ab: Durch Rollos, Vorhänge oder einen Paravent vor dem Arbeitsplatz vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, die das Arbeiten am Bildschirm extrem erschwert.



Das Karpaltunnel-Syndrom

Das Karpaltunnel-Syndrom ist ein Kompressionssyndrom, das heißt, es entsteht durch Druck. Wenn eine anatomische Enge im Gewebe entsteht, wie es bei einer Überlastung oder einer Entzündung vorkommen kann, schwillt das Gewebe an und der Nerv wird geschädigt. Es verursacht Schmerzen, die von der Hand ausgehen und in den gesamten Arm strahlen. Die Schmerzen treten zunächst nachts auf, wenn der Körper zur Ruhe kommt. In einem späteren Stadium treten die Schmerzen auch tagsüber auf. Zu Beginn der Erkrankung kann das Karpaltunnel-Syndrom mit Medikamenten behandelt werden, im fortgeschrittenen Stadium ist in der Regel ein chirurgischer Eingriff nötig. Unbehandelt kommt es zum Muskelschwund am Daumenballen, das Greifen fällt schwer und das Tastempfinden ist gestört.

Für das Karpaltunnelsyndrom gibt es verschiedene Ursachen. Im arbeitsmedizinischen Bereich liegen die Ursachen jedoch meist in einer Überlastung der Hand oder des Handgelenks. Wer zum Beispiel viel mit der Maus arbeitet, unterliegt dem Risiko einer Erkrankung.

Bei einem Büroarbeitsplatz ist es von daher sehr wichtig, eine ergonomische Mouse zu benutzen und eine Handauflage mit Gelfüllung, damit das Handgelenk weich aufliegt. Unabhängig davon sind regelmäßige Pausen notwendig, in denen die Hand nicht belastet wird



Sehnenverletzungen

Sehnenverletzungen können im Büroalltag entstehen, wenn ein Mitarbeiter sich versehentlich stößt. Im Büro geschieht so etwas in der Regel an Türen oder Gerätschaften. Auch ein in einem Büroschrank eingeklemmter Finger kann zu einer Sehnenverletzung führen. Bei einer Sehnenverletzung kommt es zu schmerzhaften Schwellungen des betroffenen Körperteils und einer Bewegungseinschränkung, manchmal sogar zu einer Fehlstellung, die auch von starken Schmerzen begleitet ist. Bei einer Strecksehnenverletzung am Finger „hängt der Finger“, das heißt, er kann nicht mehr bewegt werden. Sehnenverletzungen müssen ärztlich behandelt werden. Wenn die Gelenkkapsel betroffen ist, kann eine etwa zwanzigprozentige Bewegungseinschränkung die Folge sein, auch wenn die Verletzung sofort behandelt werden kann.

Sehnenverletzungen kommen unter Büroangestellten häufig vor. Vorbeugen kann man ihnen nur schwer, denn sie entstehen durch einen Stoß, einen Sturz oder durch Einklemmen. Wenn im Büro Hektik herrscht, kann es schon einmal vorkommen, dass ein Mitarbeiter sich in Eile unkontrolliert bewegt und sich verletzt. Allerdings sei auch an dieser Stelle noch einmal an die regelmäßigen Pausen erinnert. Sehnenverletzungen kommen bei überlasteten Mitarbeitern häufiger vor als bei Mitarbeiterin, die sich regelmäßig ausruhen. Insbesondere nach stundenlanger Bildschirmarbeit können Sehstörungen auftreten oder die Augen sind dermaßen ermüdet, dass Entfernungen, zum Beispiel bis zum Aktenschrank oder zur Tür, nicht mehr richtig eingeschätzt werden können.



Kopfschmerzen und Migräne

Menschen, die nicht unter Migräne leiden, können den Unterschied zu gewöhnlichen Kopfschmerzen leider nicht nachvollziehen. Migräne-Patienten hingegen wissen, wie qualvoll ein Migräne-Anfall sein kann. Allerdings genügen auch die ganz normalen Kopfschmerzen bereits, um einen Menschen arbeitsunfähig werden zu lassen.

Kopfschmerzen können in einem Büro durch mehrere Faktoren entstehen. Meist ist zu lange Bildschirmarbeit dafür verantwortlich. Ist der Bildschirm auch noch minderwertig und flimmert, sind Auflösung und Farbkontraste schlecht eingestellt, sind Kopfschmerzen vorprogrammiert. Je nach Empfindlichkeit können Kopfschmerzen schon nach einer Stunde auftreten, bei anderen Mitarbeitern kann es Stunden dauern. Es wäre also nicht nur im Interesse des Mitarbeiters selbst, nach spätestens einer Stunde Bildschirmarbeit eine Pause einzulegen: Vorgesetzte sollten darauf achten, dass Mitarbeiter diese Pausen auch tatsächlich einhalten. Wenn der Mitarbeiter Kopfschmerzen bekommt, ist an ein weiteres Arbeiten nicht mehr zu denken. Bekommt er gar einen Migräne-Anfall, kann dieser sich über mehrere Tage hinziehen.

An vielen Büroarbeitsplätzen ist das Essen und Trinken nicht erlaubt, um die Computer und Peripheriegeräte zu schützen. Eine Flasche oder ein Glas ist schnell versehentlich umgeschüttet und Brötchenkrümel in einer Tastatur sind auch unangenehm, das versteht sich von selbst. Allerdings können Kopfschmerzen und Migräne auch entstehen, wenn Mitarbeiter nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen oder unterzuckert sind, weil sie noch nichts oder zu wenig gegessen haben. Es sollte von daher eine Selbstverständlichkeit sein, dass der Mitarbeiter die Möglichkeit bekommt, etwas zu trinken, wenn er durstig ist. Viele Menschen vergessen auch, etwas zu trinken, wenn ein Getränk nicht unmittelbar in der Nähe steht. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit auf einem Rollcontainer oder einem kleinen Beistelltisch, um dort Getränke in der Nähe des Mitarbeiters abzustellen.

Flüssigkeitsmangel erzeugt nicht automatisch Kopfschmerzen oder Migräne – aber er sorgt definitiv für Konzentrationsschwierigkeiten. Es ist erwiesen, dass es sofort Wirkung zeigt, wenn ein Mitarbeiter, der sich nicht konzentrieren kann, ein oder zwei Gläser Wasser trinkt. Im Umkehrschluss kann man sich gut vorstellen, was es bewirken kann, wenn ein Angestellter den ganzen Vormittag am Bildschirm arbeitet und während der Arbeit nichts trinkt.

Um Kopfschmerzen und Migräne zu vermeiden, sollte das Büro auch regelmäßig gelüftet werden. In vielen Büros herrscht schlechte Luft, wenn das Fenster geschlossen bleiben muss, um beispielsweise Straßenlärm nicht eindringen zu lassen. Aber auch in diesem Zusammenhang sei noch einmal an regelmäßige Pausen erinnert: Während die Mitarbeiter eine kleine Pause einlegen, möglichst etwas essen und trinken und sich etwas bewegen, kann der Büroraum gründlich durchlüften. Das geht übrigens auch in der kalten Jahreszeit – die frische Luft sorgt für neuen Sauerstoff, die Konzentrationsfähigkeit steigt sofort wieder an. Zehn Minuten stoßlüften zu jeder vollen Stunde sorgt für mehr frischen Sauerstoff als ein Fenster, das den ganzen Tag gekippt steht.



Herz-Kreislauferkrankungen

Krankheiten am Herz-Kreislaufsystem sind bei Büroangestellten häufiger als in anderen Berufsgruppen anzutreffen. Der Grund liegt auf der Hand: Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, bewegt sich eindeutig zu wenig. Häufig ist auch die Ernährung nicht die Beste und kommt als weiterer Faktor hinzu. Beobachtet man Büroangestellte in ihren Essensgewohnheiten an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag, sieht man, dass die meisten sich nicht die Mühe machen, (nahrhaftes und hochwertiges) Essen von zu Hause mitzubringen. Die meisten Angestellten besorgen sich morgens beim Bäcker ein belegtes Brötchen oder ein süßes Teilchen. Wer belegte Brote von zu Hause mitbringt, isst auch nicht hochwertig, sondern isst nur, um satt zu werden. Zu wenig Flüssigkeit, zu wenig frische Luft – es ist vorprogrammiert, dass jemand, der das zehn oder zwanzig Jahre lang so macht, irgendwann Schwierigkeiten mit dem Kreislauf bekommt, mit dem Blutdruck oder gar mit dem Herzen.

An den Essgewohnheiten können Vorgesetzte natürlich nichts ändern – der Appell muss hier an die Vernunft des Büroangestellten selbst gerichtet werden: Eine gesunde Ernährung ist sehr wichtig und dazu gehört auch eine regelmäßige Pause, in der Bewegung stattfindet – möglichst an der frischen Luft.



Belastung durch Lärm

Der Lärm in einem Büro kann natürlich nicht mit dem Lärm konkurrieren, der durch einen Vorschlaghammer auf einer Baustelle entsteht. Und trotzdem ist er ebenso gefährlich für die Gesundheit der Mitarbeiter wie Baustellenlärm. Der Bauarbeiter ist dem Lärm ausgesetzt, muss sich aber auf nichts anderes konzentrieren als auf seine manuelle Arbeit. Der Büromitarbeiter hingegen, der erhöhtem Lärm ausgesetzt ist, muss sich komplexen Aufgaben widmen und diese sorgfältig ausführen. Geschieht dies noch am Bildschirm, sind die Augen ohnehin schon belastet. Nach einiger Zeit ermüden sie und die Konzentration fällt zunehmend schwerer. Lärmbelästigung im Büroalltag kann Mitarbeiter krank machen.

Die typischen Lärmquellen im Büro sind Straßenlärm durch geöffnete Fenster. Liegt das Bürogebäude an einer vielbefahrenen Straße in der Innenstadt, kann der Lärm von außen eine Qual für alle sein, die sich im Büro auf ihre Arbeit, ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch konzentrieren müssen. Insbesondere Baustellenlärm oder auch der Lärm von angrenzenden Schulen oder Kindergärten kann so laut sein, dass man im Büro sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Lärmbelästigung durch Kommunikationsmittel kommen dazu: Wenn E-Mail-Accounts geöffnet sind, gibt es meist akustische Signale, sobald eine Mail im Postfach landet. Hinzu kommt das Telefon, das an manchen Tagen nicht stillstehen möchte. Kollegen haben Fragen, Kunden klopfen an die Tür. Computer verursachen relativ leise Geräusche, die wir kaum noch wahrnehmen, weil wir daran gewohnt sind. Aber auch der Drucker macht Geräusche, wie auch das Fax.

Lärm sorgt in diesem Sinne nicht für Verletzungen. Aber er setzt Mitarbeiter unter Stress. In der Regel bemerken die Mitarbeiter zu Anfang überhaupt nicht, wodurch sie sich schlecht fühlen. Dauerhaft jedoch sind Lärmbelästigungen häufig die Ursache für psychische Störungen: Lärm kann aggressiv machen, er beeinträchtig auf jeden Fall das Konzentrationsvermögen. Das wiederum ist dafür verantwortlich, dass Arbeit nicht in der vorgegebenen Zeit erledigt werden kann oder fehlerhaft erledigt wird. Es entsteht ein hoher, seelischer Druck beim betroffenen Mitarbeiter, und leider wird in den Geräuschen, denen ein Mitarbeiter ausgesetzt ist, nur selten die Ursache gesucht. Selbst ohne Straßenlärm oder Baustellenlärm genügt schon das regelmäßige Rauschen der Bürogeräte, um Konzentrationsstörungen zu verursachen.

Besonders betroffen sind Mitarbeiter, die zu zweit oder zu dritt in einem Büro arbeiten müssen, und insbesondere dann, wenn jeder von ihnen regelmäßig Gespräche im Büro zu führen hat, ob nun am Telefon oder persönlich mit Kunden oder Geschäftspartnern. Wenn ein Kollege eine schwierige Aufgabe zu erledigen hat, während sich zwei Menschen im gleichen Raum unterhalten, ist der Kollege, der sich konzentrieren muss, einem ungeheuren Stresslevel ausgesetzt.



Wie man Lärmbelästigung verringern kann

Man kann natürlich nicht alle Lärmquellen ausschalten. Die Bürogeräte wie Computer, Drucker und Faxgeräte müssen laufen, und damit alleine können Büroangestellte in der Regel sehr gut umgehen. Die krank machenden Lärmfaktoren kommen meist von außen: Straßenlärm, Lärm durch angrenzende Räumlichkeiten, Baustellenlärm.

Aber auch gegen diese Lärmbelästigung kann man einiges tun: Viele Mitarbeiter, die in sehr lauter Umgebung arbeiten müssen, besorgen sich Ohrenstöpsel und können damit die Hintergrundgeräusche zu einem sehr hohen Anteil reduzieren. Spezielle Deckenplatten für die Zimmerdecke des Büros absorbieren Geräusche. Vorgesetzte tun den Mitarbeitern und damit auch dem Unternehmen etwas Gutes, wenn sie das Büro damit ausrüsten lassen. Ein dicker Teppich im Büro absorbiert lautere Geräusche ebenfalls. Mit speziell verglasten Fenstern kann man den Straßenlärm sehr gut reduzieren. Im Hochsommer allerdings, wenn die Temperaturen sehr heiß sind, werden Mitarbeiter bei geschlossenen Fenstern kaum arbeiten können. In diesem Fall wäre aber der Einbau einer Klimaanlage zu überdenken.

Bei Geräten, die wirklich sehr laut sind, wenn sie im Betrieb sind, sollte man überlegen, ob man sie nicht außerhalb des Büros zentral aufstellen kann. Die modernen Kopierer sind häufig sehr laut, werden jedoch meist von mehreren Mitarbeitern genutzt. Sie können auch für alle Mitarbeiter gut erreichbar in einem Flur aufgestellt werden.

Mehr als zwei Mitarbeiter sollten sich niemals ein Büro teilen müssen, denn die Geräuschbelästigung ist schon bei zwei Kollegen in einem Büro sehr hoch. Mit jeder Person, die darüber hinaus in einem Büro mitarbeiten muss, erhöht sich der Stresslevel für jeden einzelnen Mitarbeiter. Insbesondere, wenn ein Kollege sehr häufig persönliche Gespräche oder viele Telefonate führen muss, wäre ein Einzelbüro die optimale Lösung – nicht nur für diesen Mitarbeiter selbst, sondern auch für die Kollegen. Wenn das nicht möglich ist, sollte man durch Lärm reduzierende Trennwände für jeden einzelnen Mitarbeiter eine ruhigere Atmosphäre schaffen.

Bei den Bürogeräten sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass es sich um die leisesten Geräte handelt, die auf dem Markt erhältlich sind. Der Geräuschpegel, den ein Gerät verursacht, ist definitiv ein Kriterium bei der Kaufentscheidung. Es mag kleinlich klingen, aber auch quietschende Büro- oder Schranktüren verursachen Geräusche die, insgesamt und in Kombination mit allen anderen Geräuschen einem Mitarbeiter auf das Gemüt schlagen können. Büromöbel sollten deswegen genauso sorgfältig gewartet werden wie die Geräte.

Server verursachen eine unglaubliche Lautstärke – vor allem verursachen sie anhaltende, pausenlose Hintergrundgeräusche, die tatsächlich die Psyche eines Menschen angreifen. Kein Mitarbeiter sollte aus diesem Grund in einem Raum arbeiten müssen, in dem ein Server steht. Wenn Geräte vibrieren, helfen Gummipads dabei, die dadurch entstehenden Störgeräusche zu absorbieren.



Stürze

Die häufigste Unfallursache im Büro sind Stürze. Sie können schwere Verletzungen verursachen. Abgesehen von dem anschließenden Leiden des Mitarbeiters und eines eventuellen Ausfalls für eine längere Zeit, ist der Arbeitgeber bei Stürzen auf dem Firmengelände oder in den Räumlichkeiten seines Unternehmens in der Haftung. Man kann natürlich nicht jeden Sturz eines Mitarbeiters verhindern, denn auch durch ungeeignetes Schuhwerk oder durch gesundheitliche Probleme kann ein Mitarbeiter stürzen. Aber Arbeitgeber sind verpflichtet, sämtliche Stolperfallen im Bürogebäude und auf dem Betriebsgelände zu entfernen.
Es besteht dann trotzdem ein ganz normales Restrisiko, denn Menschen stürzen natürlich nicht immer, weil sie über etwas stolpern: Sie knicken um, sie rutschen auf Treppen aus, sie laufen sich versehentlich gegenseitig auf einem Flur um. Die Verletzungsrate durch Stürze ist bei Büroangestellten 2,5 mal höher als bei Angestellten in anderen Berufen.

Zu den häufigsten Stolperfallen in Büros zählen offene Schubladen – eine solche hat ein Mitarbeiter schnell einmal übersehen, insbesondere dann, wenn er mit Akten beladen ist. Auch instabile Stühle oder das Stolpern über Kabel und unebene Bodenbeläge wie Teppichränder verursachen häufig Stürze.

Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt alle Stolperfallen entfernen und auch die Mitarbeiter dahingehend schulen. Wer weiß, wo die Gefahrenquellen lauern, achtet besser darauf und beseitigt sie eigenständig. Als Mitarbeiter kann man im eigenen Arbeitsbereich die Stolperfallen vielleicht am besten einschätzen: Unebene Bodenbeläge wie zum Beispiel die Kunststoffunterlagen, die zur Schonung des Bodenbelags unter dem Schreibtischstuhl verwendet werden, sollten an den Rändern am Boden mit dickem Klebeband festgeklebt werden. Herumliegende Kabel müssen unbedingt aus dem Weg geräumt werden, notfalls muss man sie an den Wänden entlang verlegen. Schließen Sie die Schubladen am Schreibtisch oder an Aktenschränken immer sofort wieder. Außerdem sollten Sie natürlich niemals auf einen Bürostuhl klettern, um zum Beispiel etwas von einem Schrank zu holen oder dort hinzustellen: Besorgen Sie sich eine Leiter!

Wenn Sie Flüssigkeiten verschüttet haben, reinigen Sie die Stelle bitte sofort. Verschüttete Flüssigkeit ist sehr häufig die Ursache, wenn Menschen ausrutschen. Wenn Räume oder Flure im Bürogebäude frisch gewischt und noch feucht sind, muss ein Schild dort aufgestellt werden, welches den Mitarbeitern signalisiert, dass erhöhte Ausrutschgefahr besteht.

Lassen Sie nichts auf dem Boden liegen, worüber man stolpern könnte. Im eigenen Interesse sollten Sie niemals Akten oder Geräte durch das Bürogebäude oder auch nur den Raum tragen, wenn sie Ihnen die Sicht verdecken. Sie mögen das Gelände blind kennen, doch Sie können über etwas stolpern, das am Boden liegt – oder einfach nur ausrutschen. Tragen Sie immer nur festes Schuhwerk mit einer rutschfesten Sohle.



Fehltage wegen Krankheit

Krankheiten lassen sich nicht vermeiden. Jeder Mensch erkrankt etwa einmal im Jahr an einer Grippe oder zumindest an einer starken Erkältung. Viele schleppen sich nach ein, zwei Fehltagen wieder an den Arbeitsplatz. Das ist von Vorgesetzten gerne gesehen – aber natürlich nur, weil die eigentlich kranken Mitarbeiter somit weniger Fehltage haben, ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Müsste sich ein so denkender Vorgesetzter sein Büro mit einem Mitarbeiter teilen, der noch immer deutliche Erkältungs- oder Grippesymptome aufweist, würden Mitarbeiter viel häufiger nach Hause geschickt werden.

Dass Mitarbeiter krank werden, kommt in den allerbesten Unternehmen vor und hat natürlich nicht zwangsläufig seine Ursachen im Büroalltag. Wenn es allerdings gang und gäbe ist, dass Mitarbeiter mit Husten, Schnupfen oder anderen Symptomen am Arbeitsplatz erscheinen, liegen die Ursachen durchaus im Unternehmen. Niemand quält sich freiwillig mit heftigen Krankheitssymptomen an den Arbeitsplatz – wenn das jemand tut, dann nur aus Angst um den Job.

Vorgesetzte sollten kranke Mitarbeiter nach Hause schicken und grundsätzlich eine Arbeitsatmosphäre schaffen, in der Mitarbeiter ohne Angst ihre Erkrankungen zu Hause vollständig auskurieren können. Ein Mitarbeiter mit einer starken Erkältung oder Grippe ist meist hochansteckend. Es ist besser für die Gesundheit der Kollegen, wenn der Erkrankte nicht am Arbeitsplatz erscheint. Es ist also im Interesse des Unternehmens, wenn eine vertrauensvolle Atmosphäre im Betrieb herrscht – eine Atmosphäre, in der ein kranker Mitarbeiter keine Angst um seine Arbeitsstelle haben muss, wenn er krank wird.
Allerdings ist es auch für den betroffenen Mitarbeiter gesünder, sich in Ruhe zu Hause zu erholen: Viele Herzerkrankungen entstehen aufgrund von Erkältungskrankheiten, die nicht auskuriert wurden.



Psychische Risiken am Arbeitsplatz

Wenn von psychischen Risiken am Arbeitsplatz die Rede ist, denken die meisten Menschen, es ginge um eine zu hohe Arbeitsbelastung. Um psychischen Stress mit einem Vorgesetzten oder mit Kunden und Lieferanten, um Überstunden und Lärmbelästigung. Das sind zwar alles Faktoren, die psychischen Stress auslösen können – aber das größte Risiko, am Arbeitsplatz psychisch zu erkranken, besteht bei Mobbing.

Leider kommt Mobbing in vielen Unternehmen vor und man neigt neuerdings dazu, die Schuld auch noch dem Mobbingopfer zuzuschieben. Das ist ungerecht, denn wer Mobbing ausgesetzt ist, trägt in diesem Sinne keine Schuld an der Situation.
Die Gründe, aus denen heraus ein Kollege oder eine Kollegin gemobbt werden, sind vielfältig. Manchmal genügt es schon, dass ein Kollege eifersüchtig auf das private Glück eines anderen ist. Eifersucht kann auch eine berufliche Beförderung betreffen oder ein Lob durch den Chef. In manchen Büros ist man einfach garstig und macht sich gerne über andere Menschen lustig, ganz ohne Ursache. Da sucht man sich den Schwächsten und macht ihn systematisch fertig. Mobbing kann aber auch bedeuten, dass die Mobbenden von eigenen Fehlern oder von eigener Unfähigkeit ablenken möchten, indem sie dem Mobbingopfer Fehler unterstellen oder sogar dessen Arbeitsergebnisse manipulieren. Häufig sind es sehr fleißige und gut qualifizierte Kollegen, die von anderen Kollegen gemobbt werden.

Um eine Mobbingsituation aufzulösen, muss man zunächst die Ursachen definieren und da diese sehr vielfältig sein können, steckt intensive Arbeit dahinter. In einigen Unternehmen wird regelmäßig Supervision angeboten, in anderen Unternehmen gibt es Mobbingbeauftragte – oder man kann sich an den Betriebsrat wenden. Nicht alle Kollegen, die im Fall von Mobbing offizielle Ansprechpartner sind, können tatsächlich helfen. Manche haben lediglich einen Kurs absolviert, andere sind beeinflusst durch eigene Seilschaften im Betrieb.

Mobbingopfer erkranken vielleicht nicht sofort – doch wenn Mobbingsituationen über Wochen oder Monate anhalten, werden Schäden offensichtlich. Typische Erkrankungen von Mobbingopfern sind Depressionen, Angstzustände und Panikattacken – viele erkranken aber auch körperlich und haben eine Grippe nach der anderen. Für Vorgesetzte ist es häufig sehr schwer zu erkennen, wenn eine Mobbingsituation dahintersteckt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Mitarbeiter im Betrieb tatsächlich die Möglichkeit bekommen, sich einer kompetenten Person anzuvertrauen, wenn sie sich gemobbt fühlen. Diese Person muss dann aber auch in der Lage sein, die Gründe für das Mobbing zu identifizieren und dem Spuk ein Ende zu bereiten. Es lohnt sich also für Unternehmen, einen Mitarbeiter diesbezüglich fortzubilden und ihn zum Ansprechpartner für Mobbingfälle zu erklären.

Es gibt Unternehmen, in denen man all das hat – aber trotzdem noch nicht richtig mit dem Thema Mobbing umgeht. Häufig verfährt man nach dem Motto „wer sich über andere beschwert, ist der Mobber“. Und so wird ein Opfer sehr schnell zum Täter gemacht, während die wahren Täter in geschützter Atmosphäre ungehindert weiter mobben können. Mobbingsituationen enden nicht selten darin, dass der Betroffene kündigt – oder gekündigt wird, weil er aufgrund seiner schwierigen Lage im Betrieb ständig krank ist. Das Thema Mobbing verlangt nach einem sensiblen Umgang mit der Thematik – und nach einem beherzten Eingreifen einer qualifizierten, speziell hierfür ausgebildeten Person.

Weitere psychische Risiken sind der Burnout und der Boreout. Während ein Burnout in der Regel durch Überlastung entsteht, kommt es zum Boreout eher durch eine permanente Unterforderung. Manchmal kann man die Erkrankung nicht gleich richtig einordnen, denn die Symptomatik ist ähnlich. Außerdem entwickeln Menschen, die eher an einem Boreout erkranken häufig Strategien, um die Langeweile nicht sichtbar werden zu lassen: Sie geben sich den Anschein, als seien sie überfordert und suchen sich teilweise so viel Arbeit, dass sie stets beschäftigt sind. Meist sind Depressionen die Folge von beiden Erkrankungen, daneben kommt es zu weiteren Symptomen wie Erschöpfung, Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, Appetitlosigkeit, häufige Erkrankungsphasen. Wenn Mitarbeiter deutliche Symptome zeigen, sollten Vorgesetzte die Anzeichen sehr ernst nehmen und sich darum kümmern.



Was Sie als Mitarbeiter im Büro für die Sicherheit am Arbeitsplatz tun können

Bezüglich des Bürogebäudes und den Arbeitsmitteln, mit denen Sie als Angestellter arbeiten müssen, werde Sie als Mitarbeiter kaum die Möglichkeit haben, mitzureden. Die äußeren Bedingungen sind immer von Vorgesetzten abhängig. So sind es die Firmeninhaber, die Geschäftsführer, die Vorgesetzten, die über Ihre äußeren Arbeitsbedingungen Beschlüsse fassen. Für Sie als Mitarbeiter bedeutet das: Sie arbeiten an einem Arbeitsplatz, der von anderen Menschen eingerichtet wurde. Das ist nicht immer bequem. Und ein solcher Arbeitsplatz kann trotzdem Gefahrenquellen bergen, denn Menschen sind individuell. Vielleicht hat Ihr Vorgesetzter Ihren Schreibtischstuhl sogar ausprobiert – und konnte hervorragend darauf sitzen. Sie selbst aber vielleicht nicht. Oder der Stuhl wird erst zur Gefahr für Ihre Gesundheit, wenn Sie mehrere Wochen lang täglich darauf sitzen müssen. Im Büro ist also immer Mitdenken gefragt – und natürlich auch, die Dinge anzusprechen, die im Argen liegen.

• Prüfen Sie die Bequemlichkeit Ihres Bürostuhles. Ist er ergonomisch? Haben Sie nach längerer Zeit auf diesem Stuhl Rückenprobleme oder Schmerzen in den Füßen oder Beinen? Dann sollten Sie Ihren Vorgesetzten darauf ansprechen und um einen ergonomischen Bürostuhl bitten.

• Achten Sie auf Schubladen an Ihrem Schreibtisch oder dem Rollcontainer. Besteht hier die Gefahr, dass Sie sich daran stoßen?

• Stellen Sie Ihren Bildschirm so ein, dass Sie gerade von vorne darauf schauen können. Wenn Sie den Kopf anheben oder senken müssen, ist er falsch eingestellt. Falls sich der Bildschirm in der Höhe nicht verstellen lässt, bitten Sie um einen Bildschirmstände oder legen Sie ein Paket Papier darunter, damit er etwas höher steht.

• Flimmert Ihr Bildschirm? Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Augen schnell ermüden, brennen oder tränen? Dann bitten Sie um eine Überprüfung der Einstellungen oder, wenn der Bildschirm flimmert: Machen Sie Ihren Vorgesetzten darauf aufmerksam, dass Ihre Augen nachhaltig geschädigt werden und bitten Sie um ein einwandfreies Gerät.

• Wenn Sie telefonieren müssen, nutzen Sie die Gelegenheit zur Bewegung, stehen Sie auf und laufen Sie ein bisschen herum.

• Machen Sie zu jeder vollen Stunde eine kurze Pause vom Bildschirm. Fünf bis zehn Minuten reichen in der Regel aus. Sie sollten aber das Smartphone in dieser Zeit nicht anfassen – suchen Sie lieber eine Pflanze, einen Baum vor dem Fenster, etwas, das Ihren Augen Gelegenheit gibt zur Erholung.

• Wenn Sie eine stündliche Pause einlegen, versuchen Sie ein bisschen herumzulaufen.

• Lüften Sie das Büro in regelmäßigen Abständen, damit frischer Sauerstoff in den Raum gelangt.

• Trinken Sie ausreichend, auch am Arbeitsplatz!

• Versuchen Sie, sich auch an Arbeitstagen gesund zu ernähren. Obst und Gemüse gehören in jede Lunchbox!

• Wenn es möglich ist, machen Sie spätestens alle zwei Stunden gymnastische Übungen, um ihre Wirbelsäule, vor allem die Halswirbelsäule, etwas zu entlasten und zu entspannen.

• Wer privat Sport treibt, kann den Büroalltag besser verkraften: Eine halbe Stunde täglich oder zwei bis drei Mal pro Woche ein bis zwei Stunden Sport, am besten draußen an der frischen Luft, steigert nicht nur Ihre Fitness, sondern stärkt die Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem.

• Achten Sie auf Gefahrenquellen: Natürlich sind Ihre Vorgesetzten dafür zuständig, Sicherheit am Arbeitsplatz zu schaffen. Neben den typischen Richtlinien, die jeder Arbeitgeber beachten muss, gibt es Gefahrenquellen, die auch der Arbeitgeber übersehen kann – insbesondere dann, wenn er auf einer anderen Etage arbeitet oder häufig nicht im Haus ist. Wenn Ihnen eine Gefahrenquelle auffällt, sollten Sie das bei den Verantwortlichen Ansprechen.

Falls Sie im Betrieb das Opfer von Mobbern werden und innerhalb des Unternehmens keinen qualifizierten Ansprechpartner finden, dem Sie sich anvertrauen können: Lassen Sie sich extern beraten. Mobbing hat immer eine Ursache – und diese muss identifiziert werden. Steht die Ursache fest, können Sie mit einer qualifizierten Person eine Strategie ausarbeiten, um sich zur Wehr zu setzen.


Was Arbeitgeber tun können, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten

Sicherheit am Arbeitsplatz ist Chefsache. Sie als Vorgesetzter sind dafür verantwortlich, dass Ihre Mitarbeiter nicht aufgrund ihrer Arbeitsbedingungen oder der räumlichen Gegebenheiten krank werden oder sich verletzen. Neben den typischen Gefahrenquellen, die auszuschalten Sie verpflichtet sind, ist es von Wichtigkeit, wie hoch Sie die Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter schätzen. Liegt sie Ihnen am Herzen, werden Sie nicht herzlos den billigsten Bürostuhl zur Verfügung stellen, sondern auf ergonomische Stühle achten. Gleiches gilt für die Arbeitsmittel wie PC und Bildschirm: Achten Sie hier bitte auf leise Geräte mit möglichst geringen Betriebsgeräuschen. Bildschirme sollten im Kontrast und in der Auflösung gut eingestellt werden – und sie dürfen auf keinen Fall flimmern, denn das schadet den Augen nachhaltig. Sie können aber als Vorgesetzter noch sehr viel mehr tun als für äußerlich gute Arbeitsbedingungen sorgen, und das durch Ihr Verhalten Ihren Mitarbeitern gegenüber.
Mitarbeiter machen oft keine Pausen, weil sie fürchten, ihren Job zu verlieren. Viele essen am Arbeitsplatz neben der Arbeit, statt sich eine ordentliche Frühstücks- oder Mittagspause zu gönnen. Die stündliche Pause, um sich kurz von der Bildschirmarbeit zu entspannen, die Augen zu entlasten und sich zu bewegen, gönnen sich nur sehr wenige Mitarbeiter und das auch meist nicht regelmäßig. Sie als Vorgesetzter gestalten Ihre Unternehmenskultur – entsprechend können Sie Ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass diese kurzen Pause von Ihnen nicht bestraft werden, sondern erwünscht sind.

Nicht alle Unternehmen sind groß genug, das sich eine Kantine für die Mitarbeiter lohnen würde. Aber in vielen Unternehmen gibt es Möglichkeiten, eine Snackbar einzurichten, an der frisches Obst, Gemüse oder vielleicht sogar Salate angeboten werden. Viele Mitarbeiter besorgen sich unterwegs etwas zum Essen für den Tag oder belegen sich mehr oder weniger lieblos ein paar Brote. Die Möglichkeit, einen frischen Salat zum Mittagessen zu sich zu nehmen, begrüßen viele Menschen. Vielleicht sogar frisch gepresste Obstsäfte oder Smoothies?

In vielen amerikanischen Firmen ist es schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Der firmeneigene Fitnessraum. Ein paar Trainingsgeräte und die Erlaubnis für die Mitarbeiter, den Raum nach Feierabend, in der Mittagspause oder bei Bedarf einfach mal zwischendurch zu nutzen, wirkt sich sehr positiv auf die Gesundheit der Angestellten aus. Fitnesstraining, ohne dass man dafür nach Feierabend noch quer durch die ganze Stadt fahren muss, wirkt sich übrigens auch gut auf die Stimmung aus: Man kann gemeinsam mit Kollegen trainieren und vielleicht sogar mal Dampf ablassen, wenn man aus irgendeinem Grund wütend ist. In einigen Firmen in Deutschland hat man bereits sehr gute Erfahrungen mit firmeneigenen Fitnessräumen gemacht. In manchen Firmen geht man sogar noch einen Schritt weiter: In sogenannten „Snoozel-Räumen“ bietet man seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre eine Art „Power-Napping“ zu vollziehen: Ein kurzes Entspannungsschläfchen von etwa 20 Minuten, bei leiser Musik und angenehmen Düften aus der Aromatherapie. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern außerdem die Möglichkeit, regelmäßig an einem autogenen Training teilzunehmen oder Gymnastikübungen zur Entlastung der Wirbelsäule unter Anleitung von hierfür ausgebildetem Personal durchzuführen.

Auch die psychische Gesundheit von Mitarbeitern ist ein wichtiger Faktor, den es für Vorgesetzte zu beachten gilt. Natürlich sind private Problematiken das was sie sind: Private Probleme, in die man sich als Vorgesetzter nicht ungefragt einmischen darf. Liegen die Probleme jedoch im Kollegenkreis oder gibt es für Mitarbeiter Schwierigkeiten mit Kunden oder gar mit einem Vorgesetzten, muss es einen Ansprechpartner für Ihren Mitarbeiter geben, der kompetent hilft.



Hier ein paar Links zum Thema Arbeitssicherheit:

Was genau versteht man unter Arbeitssicherheit?
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitssicherheit


Umfassende Fachinformationen für den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit
http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/content/27/Startseite/


Der Spitzenverband der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung gibt Informationen für die Unternehmen
http://www.dguv.de/de/Ihr-Partner/Arbeitgeber-Unternehmer/Arbeitssicherheit-und-Gesundheitsschutz/index.jsp

Die Bad GmbH berät Firmen zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
http://www.bad-gmbh.de/de/arbeitsschutz/arbeitssicherheit.html

Hier gibt es Tipps von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/ArbeitssicherheitUndGesundheitsschutz_node.html

Viele Links rund um das Thema Arbeitssicherheit gibt es unter
http://www.arbeitssicherheit-online.com/

Ansprechpartner für Klein- und Mittelständische Betriebe in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
http://www.arbeitssicherheit-consulting.de/

Das Ingenieurbüro Diemer informiert über Vorschriften in Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin
http://www.diemer-ing.de/

Koordinationsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen Evangelischer Einrichtungen
http://www.arbeitssicherheit-elkb.de/


Serviceangebote zum Thema Arbeitsschutz und Betriebssicherheit gibt es bei der Uni Konstanz
http://cms.uni-konstanz.de/agu/

Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Jäger berät, unterstützt und bietet Fachseminare an
http://www.arbeitssicherheit-jaeger.de/

Arbeitssicherheit Sued – Kompetenter Partner im Bereich Arbeitssicherheit
http://arbeitssicherheit-sued.de/

Ausführliche Checkliste von Erste Hilfe über betriebliche Unterweisungen bis zum Arbeitsschutzgesetz
http://www.checkliste.de/unternehmen/arbeitsschutz-arbeitssicherheit/

Unterstützung und Beratung zum Thema Arbeitssicherheit gibt es bei Martin Starke
http://www.starke-arbeitssicherheit.de/

Alles über die rechtlichen Grundlagen im Bereich des Arbeitsschutzes
http://www.arbeitsschutz.sachsen.de/355.htm